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Frau liegt auf dem Ruecken

Sinnliches Geben und Nehmen...

 

sinnliche Energie ist die stärkste und ursprünglichste Quelle für die Lebensfreude und Kraft die wir Menschen haben.

Die Tage vergehen wie im Flug, kein Wunder bei diesem vollen Programm. Es bleibt kaum Zeit die schöne Gegend und das herrliche Frühlingswetter zu genießen, da wir von morgens bis abends massieren, meditieren, und das gelernte mit der Gruppe nachhaltig vertiefen. Einen richtigen Höhepunkt hatte das Seminar aber dennoch zu bieten, der es verdient, aus dem qualitativ sehr hochwertigem Grundprogramm herausgehoben zu werden. Die Demonstration der Yoni- und Lingammassage. Am vorletzten Tag, nachdem wir die tantrischen und schamanischen Rituale gelernt hatten, intensiv verschiedene Massagetechniken geübt hatten, ging es nun ans Wurzelchakra. Wie zu Beginn des Seminars gaben Michaela und Jörg nun die Tantramassage mit Yoni- bzw. Lingammassage. Überflüssig zu erwähnen, dass die Vorbereitungen dafür in aller Ehrfurcht, Anerkennung und Stille vonstatten gingen. So stelle ich mir das zelebrieren einer heiligen Messe vor. Jörg zeigte dabei, wie der „Big Draw“ funktioniert, bei dem die Sexualenergie nicht nur im Wurzelchakra empfunden wird, sondern sie in den ganzen Körper geleitet wird.

 

Wenn ich heute zurückblicke, tu ich dies mit Wehmut. Es war eine ganz besondere und interessante Zeit für mich. Menschen, die mir vor weinigen Tagen noch fremd waren, ja vor denen ich sogar noch irgendwie Angst hatte, sind mir innerhalb weniger Tage zu echten Freunden geworden. Ich habe das Gefühl meine Familie zu verlassen, als ich am Sonntag mittag in meine Auto steige und wieder nach Hause fahre. Die Grenzen vom Ich zum Du sind aufgeweicht, und ich konnte die Nähe der anderen zulassen. Beim Abschied hatte ich das Gefühl, dass ich alle Anwesenden schon seit meiner Kindheit kennen müsste, anders konnte ich mir meine Gefühlsregung kaum erklären. Vor allem Michaela und Jörg waren für mich wie Eltern. Sie boten einen geschützten und sinnlichen Rahmen, in dem jeder so sein konnte wie er sich fühlte. Es fanden Begegnungen in der Tiefe des Herzens statt. Der Ausdruck „Namaste“ ist wohl der treffendste, den ich dazu kenne. Ich grüße den Gott und die Wesenheit Gottes in dir.

Nie hätte ich gedacht, dass sich innerhalb weniger Tage ein so vertrautes Verhältnis von Menschen aufbauen lässt. Und das ganze „nur“ durch sinnliche Berührung.

Die Tantramassage, die ja Anlass des Seminars war, rückte während der ganzen fünf Tage immer mehr in den Hintergrund, natürlich lernten wir die Techniken und das Handwerk dafür, aber der wahre Zauber bestand darin, diese Energie lebendig werden zu lassen. Es liegt mir absolut fern Werbung für eine Sache zu machen, dennoch wünsche ich mir von ganzem Herzen, dass jeder Mensch einmal so eine tiefgreifende emotionale Erfahrung machen darf. Wie sehr würde ich es meiner Tochter wünschen, einmal diesen emotionalen Tiefgang erleben zu dürfen, vielleicht würden wir uns danach wieder besser verstehen? All meinen Freunden und Bekannten würde ich dieses Erlebnis gerne schenken. Natürlich weiß ich, dass das nicht geht. Jeder muss seine Erfahrung selbst machen, jeder ist auf seinem Trip und wahrscheinlich haben es die anderen ja gar nicht so nötig wie ich es hatte. Schließlich war dieses Seminar ja auch nur für mich! Eines ist mir in diesen Tagen aber unmissverständlich klar geworden, nämlich, was es heißt, sinnlich berührt zu werden, und welche Kraft allein in der sinnlichen Berührung steckt. Die Magie dieser Berührung ist es, die uns Menschen Heilung bringt. Die sexuellen Tabus unserer Gesellschaft kommen mir auf einmal so lächerlich vor, so unbedeutend. Hatte ich vor dem Seminar hin und wieder kurz aufblitzende Bedenken über die Art meiner Arbeit als Tantramasseuse, so hat sich dies nun vollkommen verändert. Jetzt erzähle ich erhobenen Hauptes meinen Kindern von meiner Berufung.

Meine Arbeit, die Tantramassage, folgt nun einem ganz anderen Prinzip. Hatte ich vor diesem Seminar noch versucht mich an Techniken und bestimmten Massagegriffen zu orientieren, so fühle ich mich heute, nach dem Seminar wie eine Meisterin. Meine Hände gehen ihren Weg von ganz allein. Ich komme mir vor wie ein Dirigent, der ein ganzes Orchester in Schwingung versetzt. Meine Klienten haben diesen kleinen Unterschied bereits wahrgenommen und können sich den Qualitätssprung nicht erklären. Ihre Dankbarkeit ist echt und sie kommt aus dem Herzen, so wie meine Arbeit nun auch ihr Herz berührt.

Ich höre gerade das Klingeln des Weckers. Soeben ziehen die letzten Bilder meines Traums vorüber. Ich träumte, wie schön das Leben doch ist. Ich spüre tiefe Liebe in mir, ich fühle mich geborgen und tiefe Sinnlichkeit durchströmt meinen Körper. Viele sehr vertraute Menschen berührten mich und zogen ihre Kreise um mich. Ich öffne meine Augen sehe neben mir meinen Mann, atme tief ein und fühle mich zu Hause

Namaste'

Nanda

 

 

 

Weitere Informationen:

Ananda Wave

Michaela Riedl

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